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Die amtierende Sächsische Milchprinzessin zog es schon von klein auf hinaus in die Natur, und auch die Liebe zu den Tieren war schon immer da. Ihre ausgeprägte Begeisterung für Kühe hat Josephine Geier dann in die Landwirtschaft gebracht. Nach dem Fachabitur entschied sich die junge Radebeulerin für das Studium der Agrarwirtschaft und des Produktionsmanagements an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden. Beruflich ist sie in der Molkerei Heinrichsthaler Milchwerke GmbH in Radeberg tätig.
Als Josephine I. wird sie in den kommenden zwei Jahren die Land- und Milchwirtschaft Sachsens repräsentieren. „Landwirtschaft ist mehr als ein Beruf – es ist eine Leidenschaft, die uns die Grundlagen der Ernährung liefert“, sagt Josephine Geier. „Ich möchte gerne in meiner Amtszeit die Landwirtschaft und die Milchproduktion wieder sichtbarer machen. Mein Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher näher an die Herkunft ihrer Lebensmittel heranzuführen und besonders für Milchprodukte zu begeistern.“ (Foto: Heinrichsthaler Milchwerke GmbH)
Josephine: Ich heiße Josephine Rebecca Geier, bin 25 Jahre alt und komme aus Radebeul. Ich habe den Bachelorstudiengang Agrarwirtschaft abgeschlossen und studiere derzeit Produktionsmanagement Agrarwirtschaft im Master an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Aktuell beschäftige ich mich in meiner Masterarbeit mit dem Thema Hitzestress bei Milchkühen. Zudem arbeite ich in der Molkerei Heinrichsthaler Milchwerke GmbH.
Josephine: Ich brenne für die Milch- und Landwirtschaft, dies möchte ich gerne weitergeben. Außerdem ist es mir wichtig, die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Branchen sichtbar zu machen und zu stärken.
Josephine: Bei der Milchwirtschaft fängt es schon täglich beim Frühstück mit Joghurt und Müsli an. Ich liebe es, Käse in all seinen Facetten zu essen und ihn vielfältig in Gerichten zu verarbeiten. Zur Landwirtschaft bin ich über das Hobby Pferd gekommen und so blieb dies ein Teil von mir. Aus meinem anfänglichen Interesse entwickelte sich mein weiterer Studienweg. In den vorlesungsfreien Semesterferien habe ich neben den studienbegleitenden Praktika auf Milchviehbetrieben gearbeitet, um meine praktische Erfahrung weiter auszubauen.
Josephine: Die Krönung war ein besonders schöner und bedeutungsvoller Moment, den ich versucht habe, bewusst in jeder Sekunde wahrzunehmen. Dieser Augenblick war einmalig!

Josephine: Der Start war geprägt von vielen schönen und interessanten Gesprächen mit Menschen aus verschiedenen Bereichen der Land- und Milchwirt schaft. Es ist schön zu sehen, wie offen und freundlich einem alle entgegenkommen.
Josephine: Mir ist es wichtig, die Bedeutung von Milch in der Ernährung sowie die Rolle der Rinderhaltung in der Kreislaufwirtschaft hervorzuheben und ein Bewusstsein für die komplexen Zusammenhänge zu schaffen. Oft wird Milch nur mit Produkten wie Käse, Butter oder Joghurt verbunden, dabei entstehen aus Molke, die häufig als Nebenprodukt wahrgenommen wird, zahlreiche wertvolle Lebensmittel und Rohstoffe. Wenn es mir gelingt, auch nur einen Teil meiner Begeisterung für Milch weiter zugeben, bin ich sehr zufrieden.
Josephine: Ich möchte zeigen, wie vielfältig, leistungsstark und modern unsere Landwirtschaft heute ist. Ebenso ist es mir ein Anliegen, sichtbar zu machen, welche umfangreichen Maßnahmen bereits für das Tierwohl umgesetzt werden, auch wenn das nach außen noch nicht überall aus reichend wahrgenommen wird. Darüber hinaus sollte die Wertschätzung für die Landwirtschaft insgesamt wieder gestärkt werden, da Lebensmittel häufig als selbstverständlich angesehen werden. Rund um Milch halten sich zudem viele Mythen, etwa dass sie angeblich dick mache oder entzündungsfördernd sei. Dabei ist Milch ein wertvolles Nahrungsmittel und zugleich Ausgangsstoff für zahlreiche weitere Produkte wie zum Beispiel Babynahrung. Die Bedeutung dieses Rohstoffs sollte daher wieder stärker ins Bewusstsein rücken.
Josephine: Für mich steht dabei eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung des gesamten Hofes im Mittelpunkt, am besten im Sinne einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Ressourcen werden so bewusst und effizient eingesetzt, Natur und Klimaschutz werden gleichzeitig betrieben.
Josephine: Spannende Gespräche, Wissensaustausch und Wissenserweiterung, Kontakte knüpfen, Landwirtschaft stärken.
Josephine: Natürlich freue ich mich auf alle Events, bei denen ich die Landwirtschaft und Milchwirtschaft vertreten darf. Besonders freue ich mich aber auf den Tag des offenen Hofes am 13. und 14. Juni 2026. Dieser Tag bietet der Landwirtschaft und allen Betrieben die Möglichkeit, sich zu präsentieren und mit dem verstaubten Bild der Landwirtschaft aufzuräumen. Außerdem bietet er den Verbrauchern die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von moderner und nachhaltiger Landwirtschaft zu machen.
Josephine: Ich möchte gerne die Land-, Milch- und Molkereiwirtschaft sichtbarer machen. Es ist wichtig, stärker präsent zu sein und mit den Vorurteilen gegenüber der Branche aufzuräumen. Es ist außerdem wichtig zu zeigen, welchen hohen Stellenwert das Tierwohl in der Landwirtschaft hat.
Die Sächsischen Milchhoheiten haben eigene Autogrammkarten, die sie bei ihren öffentlichen Auftritten gern verteilen. Ein schönes Andenken zum Mitnehmen.
Gern senden wir Ihnen auch eine Autogrammkarte zu. Schicken Sie uns einfach einen kurzen Brief mit einem adressierten und frankierten Rückumschlag an:
Sächsischer Landesbauernverband e. V., Wolfshügelstraße 22 in 01324 Dresden.

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Auf ihrem Instagram-Account zeigen die Milchhoheiten, wo sie unterwegs sind und welche Themen die Milchwirtschaft aktuell bewegen: @milchhoheiten_sachsen