Wie ticken Jugendliche heute eigentlich? Wie steht es um die neue Mindestausbildungsvergütung für Azubis in Sachsen? Und was macht eine gute Lehre für den Nachwuchs aus? Das waren drei der Themen, die auf dem Programm der diesjährigen Ausbilderschulung „Grüne Berufe“ des Sächsischen Landesbauernverbandes e.V. (SLB) standen. Rund 80 Betriebsleiter beziehungsweise Ausbilder aus ganz Sachsen waren am 7. Mai der Einladung in das Berufliche Schulzentrum für Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft mit Fachschulzentrum Freiberg-Zug gefolgt.
Besonderes Interesse fand der launige Vortrag von Psychologin und Buchautorin Ines Wagner. Sie ging der Frage nach, warum Erziehungsfehler meist erst in der Ausbildung sichtbar werden und versuchte Lösungen aufzuzeigen, wie Betriebe sich darauf einstellen können. Über seine eigenen Erfahrungen als Azubi berichtete der 22-jährige Hannes Berg. Er schloss seine Landschaftsgärtner-Ausbildung als Drittbester in Sachsen ab und absolviert nun an der HTW Dresden ein kooperatives Studium Garten- und Landschaftsbau.
Über Rechte und Pflichten von Azubis und Ausbildern klärte Rechtsanwältin Kati Fichter vom SLB auf. Ulrike Paul von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) sprach über die Bedeutung von Unfallverhütung in der betrieblichen Ausbildung. Und dass auch landwirtschaftliche Unternehmen sich vor Cyberkriminalität schützen sollten, verdeutlichte Maja Rudolph von der DKB.
Mehr über die SLB-Ausbilderschulung lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Agrar Aktuell.