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10.03.2026

CO2-Besteuerung beim Diesel aussetzen

Explodierende Diesel- und Düngerkosten belasten Landwirtschaft massiv

„Die aktuellen Kostensteigerungen können von der Landwirtschaft schlichtweg nicht getragen werden“, warnt DBV-Präsident Joachim Rukwied.

Der Irankrieg und die aktuellen wirtschaftlichen Auswirkungen sind nicht zu übersehen, die Preise an den Tankstellen sind nach oben geschossen. Auch die Stickstoffdüngerpreise zogen deutlich an. Der Bauernverband sieht die Bundespolitik in der Pflicht, die Landwirtinnen und Landwirte bei den exorbitanten Dieselkosten zu entlasten. Dafür gibt es bei der CO₂-Abgabe Möglichkeiten. Der Bauernpräsident fordert die Bundesregierung deshalb auf, die CO₂-Besteuerung beim Diesel für die Landwirtschaft und die gesamte Wirtschaft temporär zeitnah auszusetzen. Das würde Bereichen wie der Landwirtschaft und dem Transportgewerbe eine spürbare Erleichterung bringen, die notwendig ist.

Rukwied erklärte: „Unsere Kosten für Betriebsmittel oder Energie steigen deutlich an, gleichzeitig haben wir bei den meisten landwirtschaftlichen Produkten Tiefstpreise. Das passt nicht zusammen. Gerade jetzt für die Frühjahrsbestellung sind die sprunghaften Preissteigerungen beim Diesel besonders schmerzhaft.“

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