Die Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung, der Wegfall der Stoffstrombilanz, Entlastungen bei Energie und Strom, Verbesserungen für Saisonarbeitskräfte sowie Fortschritte beim Bestandsmanagement des Wolfs: Das sind einige der Erfolge, die der Deutsche Bauernverband e.V. in seinem jüngst veröffentlichten Geschäftsbericht 2025/2026 auflistet.
Diese Korrekturen seien wichtig, wie es darin heißt, dennoch bleibe der Handlungsdruck hoch:
„Steigende Kosten, neue Auflagen und langwierige Genehmigungsverfahren gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsbereitschaft. Klima-, Umwelt- und Tierschutz können nur mit wirtschaftlich gesunden Betrieben gelingen. Nachhaltigkeit braucht Praxisnähe. Versorgungssicherheit braucht politische Führung, klare Prioritäten und verlässliche Entscheidungen.“
Neben der Vorstellung der Erfolge und des Einsatzes des DBV bei allen agrar- und umweltpolitischen Themen gibt der Geschäftsbericht für die einzelnen Arbeitsbereiche umfassend Auskunft.
Den Geschäftsbericht zum Nachlesen finden Sie hier
Dem DBV zufolge beschreibt der Bericht ein Jahr, das von politischer Neuorientierung, globalen Krisen und einer sehr angespannten wirtschaftlichen Lage in vielen landwirtschaftlichen Betrieben geprägt war. Innerverbandlich seien wichtige Weichen gestellt worden: Mit der neuen Generalsekretärin Stefanie Sabet und den zwei neuen stellvertretenden Generalsekretären Steffen Pingen und Benjamin Walker stärke der DBV seine politische Handlungsfähigkeit, wie es im Vorwort des Berichtes heißt.
Zudem betont der DBV die zentrale Bedeutung der Landwirtschaft für Staat und Gesellschaft. Eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln sei eine strategische Aufgabe des Staates. Sie beginne auf den Höfen – und steht und fällt mit politischen Rahmenbedingungen. An die Regierung gerichtet, formulieren Präsident Joachim Rukwied und Stefanie Sabet die klare Erwartung, Wettbewerbsfähigkeit, Entlastung und Investitionssicherheit wieder stärker in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen zu rücken.