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14.08.2026

Ostdeutsche Bauernverbände treffen sich in Dessau zur Klausur

Im Mittelpunkt standen das künftige Düngerecht und die GAP-Entwicklungen

Fünf Verbände, gemeinsame Schlagkraft: Nach jahrelangem juristischen Ringen hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die jeweiligen Landesdüngeverordnungen für unwirksam erklärt. Das bedeutet, es existieren keine Roten Gebiete mehr. 

Doch wie geht es weiter und wie kann das künftige Düngerecht ab 2028 aussehen? Das war eine der Fragen, die bei der Tagesklausur der ostdeutschen Bauernverbände im Mittelpunkt stand. Am 13. August 2026 trafen sich dazu die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer in Dessau in Sachsen-Anhalt. Die fünf Ost-Länder sind sich bei dem Thema einig: Rote Gebiete darf es nicht mehr geben.

Diskutiert wurde außerdem der Vorschlag, die Direktzahlungen vorzeitig und vollständig bis zum Jahresende auszuzahlen – als schnelle und bürokratiearme finanzielle Unterstützung für die Betriebe. Auch zu den laufenden GAP-Verhandlungen für die Förderperiode ab 2028 verständigten sich die Verbände sowie zu generellen politischen Entwicklungen in den Bundesländern.

Die Verbände bekräftigten ihren Willen, sich gemeinsam und frühzeitig in politische Prozesse einzubringen. Wichtig bleibt daneben die Erkenntnis, dass vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg das Fundament ist, um verbandspolitisch schlagkräftig für den Berufsstand zu sein. 

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